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Das Textilmaschinendepot in den Boetzelen Höfen öffnet für Gruppen und Schulklassen seine Tore.
Das „begehbare Textilmaschinendepot“ des Museums Schloss Rheydt in den Boetzelen-Höfen, Künkelstr. 125, Halle 9, 41063 Mönchengladbach ist für Gruppen und Schulklassen aller Schulformen und Jahrgangsstufen zugänglich.
Koordiniert werden die Besuche, Rundgänge und Führungen durch das Städtische Museum Schloss Rheydt. Termine sind auf Anfrage (unter Telefon 02166/92890-16) zu vereinbaren.
Besuche des Textilmaschinen-Depots sind Mo-Fr. auf Anfrage zwischen 9.00 und 14.00 Uhr sowie nach besonderer Vereinbarung zu anderen Zeiten möglich.
Außerdem finden Führungen und sowie Vorführungen der Webstühle und der Textilmaschinen an jedem dritten Sonntag im Monat um 14.15 Uhr statt. Das Museumsdepot ist am dritten Sonntag des Monats von 14-16 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich. (Eintritt 3,- €/ erm. 1,50 €)
Die folgenden thematischen Schwerpunkte können für den Depot-Besuch von Gruppen gewählt werden:
- Die handwerkliche Verarbeitung von Flachs: Vom Flachsstroh zum Leinenfaden
- Wie entsteht ein Gewebe: Weben und einfache Bindungen
- Schaftmaschine und Jaquardmaschine: Die Lochkarte macht komplizierte Muster möglich.
- Die Geschwindigkeit beim Weben: Von John Kay‘s Schnelllade zum Maschinenwebstuhl
- Weniger Weber produzieren mehr Stoff: Die Rationalisierung der Stoffproduktion
- Vom Hausweber zum Fabrikarbeiter: Die Veränderung der sozialen Situation im Textilgewerbe
Für die Vor- und/oder Nachbereitung des Unterrichts im Depot steht auf Wunsch das Fabrikkontor als „Textilschule“ zur Verfügung. Hier können z.B. von den Schülern Grundlagen der Textilherstellung in Gruppen erarbeitet werden oder Erkenntnisse des Depotbesuchs vertieft werden. Notwendige Materialien werden nach Absprache mit den Lehrern zur Verfügung gestellt.
Im Fabrikkontor kann auch das Video über die 1981 geschlossene Fabrik P.W. Blanke aus Heinsberg angesehen werden. (35 Min. ): Der Fabrikalltag der Arbeiter/innen und die Arbeitsabläufe in einer Weberei mit Maschinen der Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert) wurden vor der Schließung der Fabrik filmisch dokumentiert. Bis zum letzten Tag war die Dampfmaschine aus dem Jahr 1903 die einzige Energiequelle der Juteweberei. (Alle Maschinen, die im Film zu sehen sind, befinden sich heute im Besitz des Museums und sind im Depot - zum Teil zerlegt - zu besichtigen.)
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